Wie war Dein erster Tag?

Lachen oder weinen? Hmpf, weiß nicht. Die arbeitsfreie Zeit hätte ruhig noch etwas länger andauern können. Noch so 2-3 Monate wäre  wahrscheinlich ideal gewesen. Vor 3 Jahren hatte ich zumindest erst nach 6 Monaten das gesteigerte Bedürfnis, wieder arbeiten zu wollen und musste dann noch weitere 6 Monate warten (was aber auch eine schöne Zeit war).

Kurzum: Ich habe mich zwar gefreut, wieder arbeiten zu gehen, hätte aber auch durchaus nichts dagegen gehabt, erst ein paar Monate später anzufangen.

Vergangene Woche trudelten schon die ersten dienstlichen E-Mails mit Arbeitsaufträgen ein, Terminanfragen für Besprechungen, Führungen und Schulungen und nicht zuletzt waren da noch weitere 169 E-Mails (Ohne Ticketsystem, ohne Reminder, überfllüssiges schon zuhause raussortiert) zu bearbeiten, so dass ich mich über zu wenig Arbeit durchaus nicht beklagen konnte.

Es ist übrigens sehr schön, wenn man so herzlich auf der Arbeit von den Kollegen empfangen wird und die Freude drückt sich ganz unterschiedlich aus:

"Ich habe das mal extra für dich zur Bearbeitung liegen gelassen"

"Gut, dass du wieder da bist, es müsste mal wieder jemand in der xxxx-Queue aufräumen"

"Weihnachten steht vor der Tür, die diesjährige Weihnachtsfeier müsste organisiert werden."

"Dies und das muss bis morgen erledigt sein."

"Heute morgen waren schon 5-6 Leute vor deiner Tür, die dich gesucht haben."

"Gott sei Dank, jetzt wird das Chaos wieder übersichtlicher."

"Ich dachte du machst das?!"

"Wie du bist schon wieder da, ist das Jahr schon rum?"

"Das Netz ist nicht Schuld!" War es auch nicht, die Festplatte war voll

"Wo ist der Kuchen?"

"Geht's dir gut, erzähl mal, wie war es so."
So oder so ähnlich musste ich bestimmt 10 von den letzten 8 Wochen mal erzählen, wobei die eh schon knappe Antwort meinerseits von mal zu mal noch kürzer wurde, weil ich sonst zu gar nichts mehr gekommen wäre. Zum Schluss belief es sich auf ein fast gebetsartig vorgetragenes Fakten und Daten aufzählen.

Übrigens ist das schöne an Telearbeit, dass nicht ständig das Telefon klingelt oder jemand in der Tür steht und was von einem will (und sei es nur jammern, dass der/diejenige selber so überlastet ist). Mit anderen Worten: Vormittags wir für mich künftig ein effektives arbeiten möglich sein.

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